Videoprojekt: Zeitzeugen-Bericht / Videoportraits

 

Ehemalige Betroffene von fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen erzählen ihre Geschichte.

Hier werden nur ausschliesslich Videoportraits/Interviews von Betroffene gezeigt, die ausdrücklich ihre Erlaubnis erteilt haben. 

 

Gerne möchte ich auf die Homepage kinderheime-schweiz.ch  hinweisen, dort findet ihr mehr Informationen, Videoportraits, wichtige Links, Angaben usw..



02. April 2017, besuchten Martin und ich (Christian Tschannen) das Jugenddorf (St. Georg) Bad Knutwil im Kanton Luzern.

Es ist vorab mal ein kleiner Rundgang entstanden, aber Martin und ich werden das Jugenddorf bald nochmals besuchen und ausführlicher über die damalige Zeit berichten - 2. Teil wird folgen.



Ruthchen, oder Ruthli, ist ein ehemaliges Heim- und Pflegekind. Sie erzählt auf ganz besondere und liebenswürdige Weise ihre Geschichte - bis nach Austritt EPI-Zentrum Zürich. Die Zeit nach EPI als Pflegekind, darüber wird Ruthchen ein andermal berichten.

Das Interview wurde im Mai 2016 aufgezeichnet.

 

Bitte entschuldigt das Rauschen in der Tonspur, dieser stammt von einem Bach der nahe beim Drehort floss. 



Renata Nydegger, ein ehemaliges Verding- und Pflegekind erzählt ihre Geschichte. Die Erzählung fängt in der frühen Kindheit an, berichtet über die Platzierung und die Zeit danach, die Überlebensstrategien die Renata mit 12 Jahren gesucht und im Schauspiel gefunden hat. Die Erzählungen von Renata gehen ein sehr langes Stück weiter, sie ziehen sich bis in die Gegenwart hinein, bis ins jetzt 2015, was anfänglich etwas schwer zu nachvollziehen ist. Doch gegen Ende des Filmes, bevor Renata etwas über ihre spannende Ahnenforschung erzählt, da schliesst sich der grosse Kreis zu einem ganzen Bild. Es wird verständlich, wie belastende Erfahrungen in der Kindheit und Jugendzeit, plötzlich später im Leben die Betroffene wieder einholen können. Renata bringt es auch in ihrem Schlusswort, in den letzten ca. 15 Minuten des Filmes auf den Punkt, was aber hier nicht verraten wird. Hinweis auf Abspann: In den letzten ca. vier Minuten des Filmes, sind Erkenntnisse und Informationen aufgeführt, welche beim erstellen des Filmes gewonnen wurden und während dieser Zeit eingegangen sind.

Video erstellt: Februar 2015



 

 

Weitere Zeitzeugen-Berichte und Interviews folgen und werden Oben angefügt...